Bei Suizidgefahr

Das Buch zum Thema

Furcht vor dem Leben - Wenn Jugendliche den Tod als einzigen Ausweg sehen Mit 14 Jahren unternahm Nena ihren letzten Selbstmordversuch. Ohne ihren Hund, der durch sein Bellen die Nachbarn alarmierte, wäre sie heute tot. Sie wollte sich umbringen, weil sie ihr Leben nicht mehr ertrug, aber keine Möglichkeit sah, eine grundlegende Änderung zu erreichen. Der einzige Ausweg, der ihr zu bleiben schien, war die Flucht ohne Wiederkehr. Doch an ein endgültiges Aus hatte Nena nicht gedacht - eher an ein völlig anderes Leben.

Selbstmordversuche sind immer Ausdruck tiefster persönlicher Krisen. Es ist ein alarmierendes Zeichen, daß die Zahl der Suizidversuche vor allem bei Jugendlichen steigt. Was sind die Gründe dafür? Ist der Preis unserer Selbstverwirklichung das Leben unserer Kinder? Zerbricht mit dem Verlust traditioneller Werte die Liebe und damit das Sinngebende des Lebens? Muß immer erst das Schlimmste passieren, damit wir aufwachen und etwas tun?

Authentische Berichte von und über Jugendliche, die nur noch den Tod als Ausweg sehen und die eigentlich auf der Suche nach dem Leben sind.

 

Suizidgefahr und lebensrettende Vorbeugung
Jugendliche helfen Jugendlichen in Krisen
eMail-Beratung und Chat

Unglaublich aber wahr: Bei jungen Menschen unter 25 ist der Suizid die zweithäufigste Todesursache.
Im Jahr 2000 nahmen sich in Deutschland insgesamt 11'065 Menschen das Leben. Dies entspricht der Bevölkerung einer Kleinstadt. 745 von ihnen waren erst zwischen 10 und 25 Jahre jung.
Etwa 110'65 Menschen versuchen sich jedes Jahr das Leben zu nehmen. Auf die jungen Menschen unter ihnen kommen pro vollzogenen Suizid 20-30 Suizidversuche. Suizidversuche werden zu zwei Dritteln von Frauen unternommen, vollzogene Suizide zu zwei Dritteln von Männern. Unter jungen Menschen steigt der Anteil der Männer auf ca. 80 Prozent.

Wie hoch der Bedarf an Hilfe ist, zeigt sich an der Statistik der rund 70 Suizidforen und des Netzwerks der ca. 92 Kinder-und Jugendnotruftelefone in Deutschland. Etwa 90 Prozent der Ratsuchenden sind zwischen 10 und 16 Jahre alt.

Um auf den speziellen Bedarf von Jugendlichen einzugehen, bietet der Arbeitskreis Leben e.V. (AKL) seit Mitte Oktober 2002 spezielle online-Beratungen im Internet an, welche von so genannten Peer-Beraterinnen und Peer-Beratern durchgeführt werden. Darunter sind speziell geschulte Jugendliche zu verstehen, die Gleichaltrigen als kompetente und zugleich adäquate Gesprächspartnern per chat und eMail zur Verfügung stehen.

Seit dem 21. März 2003 sind diese jungen Beraterinnen und Berater kostenlos im Internet im Einsatz: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 16 - 18 Uhr

http://www.youth-life-line.de

 

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