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Liebe ausgegrenzte, um eure Kinder und die Unbeschwertheit des Elternseins betrogene, abgezockte Mütter und Väter, lasst euch nicht ins juristische Bockshorn jagen, seid kreativ bei der Umsetzung eurer Sehnsüchte und bleibt euch dessen bewusst, dass kein Richterspruch und kein Mütter- oder Vater-Verbot euch kinderlos machen kann.
Eure Kinder lieben euch! Sie vergessen euch nicht!
Trotz Entfernungen und PAS, trotz Manipulation durch den ausgrenzenden Elternteil, trotz Ersatzmutter oder Ersatzvater.
Viele Leserinnen und Leser schreiben mir, das meine Bücher ihnen Mut gemacht haben, ihre Kinder nicht aufzugeben.
Darüber freue ich mich, denn Kinder lieben und brauchen Mutter UND Vater.
Einige wenige Väter schrieben mir aber auch, dass meine Bücher leider Hoffnungen in ihnen weckten, die sich nicht erfüllen lassen.
Diese traurige Botschaft verstehe ich gut.
Sie erwächst aus der Verzweiflung und der Erfahrung, dass Recht haben und Recht bekommen in unserem Familienrecht allzu oft zwei Paar Stiefel sind und das neue Kindschaftsrecht ein Appellgesetz ist, welches an eine Vernunft appelliert, die gerade im Rosenkrieg längst verloren ging.
Eine Mogelpackung, weil gemeinsame Verantwortung im Gesetz und in der gesamten Gesetzesarchitektur nicht vorgesehen ist.
Denn gäbe es keinen Pg 1671, der das Einfallstor für einen Rosenkrieg erst bedeutet. Ohne 1671 bräche die gesamte Statik des Gesetzes zusammen, es gäbe kein 1626a, keine 1684 usw, da es nur noch gemeinsame Verantwortung gäbe.
Und dennoch, immer wieder dennoch, möchte ich Sie ermutigen, die Hoffnung nicht aufzugeben und im Herzen bereit zu bleiben, eines Tages die Arme für Ihr Kind weit auf zu machen.
Georg, dessen Schicksal ich vor wenigen Wochen in meinem Buch
"Ein Vater gibt nicht auf" im Rowohlt Verlag veröffentlichte, erzählte mir in der Zeit der Recherche, er habe seinen Vater lebenslang vermisst, obwohl er erst als erwachsener Mann nach ihm zu suchen begann.
Die Mutter hatte den Vater aus dem Leben Georgs ausgeschlossen und ihm erzählt, dieser habe nichts von seinem Sohn wissen wollen.
Als Georg seinen Vater endlich fand, lag dieser seit wenigen Wochen unter der Erde. Seine Witwe aber schenkte Georg Fotos, die dem Vater gehört hatten.
Ein Mann mit einem kleinen Jungen an der Hand war darauf zu sehen.
Und seine Witwe wusste, dass er das ganze Leben lang gern gewusst hätte, was aus seinem kleinen ! Jungen geworden war.
Diese Botschaft war für Georg wie ein Vermächtnis.
Zum ersten Mal empfand der sich selbst als heil und so, als habe sich eine Wunde in seiner Seele geschlossen, die Wunde der Vaterlosigkeit.
Als er selbst Vater wurde, schwor er sich, sein Kind niemals aufzugeben, nie zuzulassen, dass er ausgegrenzt würde. Und er hat Wort gehalten.
Jahrelang, bis er siegte. Über die Hoffnungslosigkeit, das Verbot der Mutter, das Gericht und über sich selbst. Sein Beispiel soll Ihnen Kraft geben, Mut machen, über die schwindenden Hoffnungen hinweg helfen. Viel Glück auf Ihren Weg!
Herzlich,
Karin Jäckel
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