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Offener Brief von Karin Jäckel zu:
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Lieber Herr Martin, mit Ihnen verliert der "Väteraufbruch e.V." einen der mutigsten und kenntnisreichsten Strategen, dessen väterbewegtes Engagegement und persönliche Reputation mir den Verein einst nahe brachte und mich spätestens seit unseren gemeinsamen Aktionen in Bonn und Wuppertal dazu bewegte, künftig mit meinem Buch "Der gebrauchte Mann" auch immer die mit "Ihrem" Verein verbundene "Väterbewegung" zu thematisieren. In den Jahren, die wir uns kennen, galt für Sie und Ihr Engegament im Verein stets das Schlagwort: "Viel Feind, viel Ehr." Sie konnten damit umgehen, nicht nur Freunde sondern auch Neider und Feinde zu haben, nicht nur anerkannt, sondern auch umstritten zu sein. Diese Konsequenz ist es jetzt auch, die Sie zum Austritt bewegt. Da ich Ihre guten Gründe kenne, sage ich nur :"Chapeau!" Ihre Konsequenz ehrt Sie. Dem Bundesvorstand des Vereins, den Sie intensiv mitgestaltet und geprägt haben, hätte es gut zu Gesicht gestanden, Ihnen als "Mann der ersten Stunde" an Ihrem 50.Geburtstag Ehrungen zuteil werden zu lassen. Die Weichen wurden anders gestellt. Schade! Der Verlust geht zu Lasten des Vereins, denn was bleibt, wenn die Besten gehen? Ihnen, lieber Herr Martin, meinen herzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag, den ich mit dem Wunsch verbinde, der Sache der Kinder gewogen zu bleiben, die auf einen "väterbewegten" Mann wie Sie nicht verzichten können. Wir bleiben in Verbindung. Dr. Karin Jäckel |