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Mutter-Vater-Kind,
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Da haben wir alle geglaubt, eine wie Jodie Forster brauche keinen Mann, um ein Kind zu bekommen. Da genüge eine anonyme Samenspende. Und eine wie Madonna kaufe sich einfach die schönsten Jungs zu Zuchtzwecken. Und auf einmal stehen sie als strahlend Verliebte mit Mann da, statt von Schwester zu Schwester auf ewig dein, und der Nachwuchs ist auch schon gemacht. Ganz traditionell. Was sagt man denn dazu?Stimmen etwa die Prognosen nicht, die Zukunftsforscher wie Matthias Horx aussprechen, indem sie verkünden, die Zukunft sei rein weiblich und daher die künstliche Befruchtung die wahre Reproduktionsmethode der Frau? Die moderne, emanzipierte Frau werde ihre Eizellen im jugendlichen Spitzenqualitätsalter einfrieren und nach gehabter Karriere mit Katalogware aus dem Tiefkühlschrank befruchten lassen, ehe sie einer Leihmutter oder besser noch, der eigenen Mutter, implantiert werden. Männer als Schädlingsbekämpfungsmittel?Ist es etwa doch nur grotesker Unfug statt das gefürchtete Menetekel an der Wand, wenn Psychologinnen in Vorträgen ihr staatlich finanziertes Forschungsergebnis verkünden, dass Männer künftig bestenfalls als Schädlingsbekämpfungsmittel taugen? Und zwar deshalb, weil frisches Sperma resistenter gegen Krankheitserreger sei als tiefgefrorenes. Ist der Rubikon der Mitteilungen in jeder Gazette und jedem Magazin überschritten, die von der besseren weiblichen Alternative berichten? Oder ist es einfach in Zeiten der Normalität der Homosexuellen-Ehe einfach nicht mehr schick, anders, weil schwul oder lesbisch zu sein? Kinder wünschen sich eine FamilieKinder haben da schon immer den Blick der Unschuld gehabt, der den nackten Mann hinter "des Kaisers neuen Kleidern" erkennt und dies auch lautstark heraus posaunt. Die jüngste Shell-Studie zur Jugendforschung macht es klar: Kinder aller Altersgruppen wünschen sich zuallererst eine Familie, einen Job, eine Familie. Und zwar eine aus Vater-Mutter-Kind. Mit immer demselben Vater und immer derselben Mutter. Und echten Geschwister. Alles total selbstgemacht. Mit Lust und Liebe und echtem Sex, statt Cyber-Vision und Reagenzglas-Sperma. So altmodisch sind die Kids von heute. Trotz Punkerfrisur und Ringen in der Nase und Buggyhosen mit diesem unwiderstehlichen Elefantenhinternlook. Trotz ihrer glücklich alleinerziehenden Eltern, meist Müttern. Und trotz der Beschwörungsformeln aus Alleinerziehendenverbänden, dass Kinder mit alleinerziehender Mutter die bessere Alternative sind, weil ihre Brut nämlich nicht von Gluckhennen sondern toughen Frauen großgezogen würde. Wie gesagt, Kinder sehen die Dinge direkter.Und wenn sie sich mehr als alles Andere eine Familie wünschen, - kann es sein, dass wir Erwachsenen vor lauter Konsumrausch und Leistungsdenken eines verpasst haben, nämlich die Gegenwart? Und dass die Zukunft, die einer unserer Altersgruppe wie Matthias Horx beschwört, schon längst die Vergangenheit ist? |
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