WARNUNG:
De "Homes" nihil nisi bene
- über "Homes" nur Gutes

Eine Autoren-Posse über eine negative Buchbesprechung und ihre Folgen

1. Akt

Homes

Es war einmal ein Mann mit dem eindrucksvollen Namen Markus Alexander Homes. Markus wie der wortgewaltige Evangelist, Alexander wie der mächtige Welteneroberer und Homes so ähnlich wie Holmes, Sherlock, der Detektiv. Eine wahrlich imposante Kombination für einen imposanten Mann. Weg weisend für den Homes unserer Tage, der sich anschickte, die Schriftstücke der Welt über böse Mütter zu finden und seine Fleißarbeit in einem Buch zu verkünden. Diese Fleißarbeit nannte er "Von der Mutter missbraucht" und verkauft sie seither für teures Geld. Immerhin bekommt man fast 800 Gramm Papier dafür.

Meine Meinung über dieses Buch ist negativ. Es entspricht meinen Erwartungen nicht. Und daraus mache ich auch kein Hehl, sondern schreibe öffentlich darüber in der Presse.



1.Aufzug

Der offizielle Verriss



2. Akt

Homes als Marketingtalent

Da Herr Homes schon lange auf den Internetseiten von Vertreterinnen und Vertretern der so genannten Väterrechtsbewegung bekannt ist, sah er voraus, dass sich manche der von den Müttern ihrer gemeinsamen Kinder verlassenen und des Umgangs mit den Kindern beraubten Väter über seine Monster-Mütter-Sammlung besonders freuen würden.
Tatsächlich boten es nicht wenige Mitglieder des bekanntesten deutschen Väterrechtsvereins, des "Väteraufbruch für Kinder e.V." in eMaillisten und Diskussionsforen wie warme Semmeln an. Selbst der bekannte Kritiker Arne Hoffmann, auch Autor des Lexikons "Sind Frauen bessere Menschen", pries den neuen Homes als herausragende Leistung.
Auch ich erhielt ein Exemplar des Buches, denn Herr Homes wünschte sich, dass ich es als Expertin lesen und meine Meinung dazu veröffentlichen solle.



3. Akt

Warum ich das Homes-Buch las

Sobald ich den eindrucksvollen Namen des Homes las, erinnerte ich mich an dessen imposanten Träger, den ich irgendwann einmal live in einer Talkshow erlebte, zu der wir beide als Gäste geladen waren. Er wegen seines erstes Buches über die Gräuel einer Kindheit unter dem Schleier der Bräute Jesu, ich wegen eines Buches über die verheimlichten Kinder katholischer Priester. Doch von ihm gehört hatte ich schon früher. Meine Lektorin nannte seinen Namen. Homes wolle ein Buch über Mütter schreiben, die ihre Kinder missbrauchen. Was ich als Expertin denn davon halte?
"Gut", sagte ich, "es wird Zeit, dass auch über Täterinnen geschrieben wird. Wenn das Buch fertig ist, schreibe ich eine Rezension dazu."



4. Akt

Die Lektüre

Jahre später landete dieses Buch nun auf meinem Schreibtisch. Und, wie gesagt, ich erinnerte mich. Begann sofort zu lesen. Las es schon bald mit diesem Gefühl wie von Kaugummi unter der Schuhsohle. Und legte es endlich gern zum Altpapier. Was ich Büchern sehr selten antue. Doch für dieses Buch hatte ich anderweitig keinen Verwendungszweck mehr. Es reizte mich nicht, es auf einem öffentlichen Klo abzulegen, wo ich Jahre vor der Erfindung des jetzt so beliebten "BookCrossings" schon gern die Bücher deponierte, denen ich einen neuen Leserkreis wünsche.

Ich fand, es sei ein grässliches Buch. Nicht so sehr wegen der Forschungsberichte über Mütter als Kinderschänderinnen. Wer sich mit dem Problemfeld des sexuellen Kindesmissbrauchs auskennt, kennt diese Forschungsberichte ja sowieso. Also auch ich. Aber diese Polemik gegen Mütter, der darin erkennbare Hass, dieses mehrfache Werben um Verständnis für Pädophile. Nein, das war nichts für mich. War das wirklich derselbe "Homes", über den die Lektorin damals so viel berichtet hatte?



5. Akt

Viele Fragen

Ich schrieb Herrn Homes eine eMail. Stellte ihm Fragen zu seinem Buch, die ich nicht näher erläutern will, da er mir versicherte, sie mit einem entschiedenen Nein beantworten zu müssen. Nur so viel: mir waren Gerüchte zu Ohren gekommen, deren Urheber nicht genannt sein wollten. Sowohl die Gerüchte als auch die Geheimniskrämerei warfen Fragen auf, denen ich nachging, indem ich Herrn Homes befragte. Seine Antworten waren überzeugend und offen, ließen keine Unklarheiten zurück.

Da ich nicht sicher war, ob die Lektorin von früher von der Veröffentlichung des vor Jahren bereits besprochenen Buches wisse, rief ich auch diese an. Fragte sie, ob sie das Buch bereits gesehen, sogar schon gelesen habe. Mehr als das, sie habe das Buch redigiert, sagte sie, habe es druckfertig gemacht. Und, nun ja, sie sei im Streit mit "Homes" auseinander gegangen, da sie ihn wegen der Vielzahl seiner Zitate kritisiert habe. Auch sei sie empört, dass er ihre Arbeit nicht wie üblich auf den Innenseiten gewürdigt habe.

"Ich muss ihn auch kritisieren", sagte ich. "Das Buch hat mir nicht gefallen. Ich habe Ihnen damals versprochen, dass ich es lesen und rezensieren werde. Dieses Versprechen halte ich. Aber es wird ein Verriss."



6. Akt

Die erste Stellungnahme wird verlangt

Es war ein Gespräch im Vertrauen. Und wie das so ist mit Vertraulichkeiten, rief mich Herr Homes schon wenig später an. Er verlangte eine Stellungnahme, warum ich sein Buch schlecht finde.
Natürlich habe ich es ihm erklärt. Doch er stellte zehn Mal dieselben Fragen, formulierte meine Antwort mit eigenen Worten um und neu, schien mich nicht zu verstehen oder verstehen zu wollen, wiederholte mit hastiger Stimme immer wieder die soeben schon beantwortete Frage, neue Stellungnahmen verlangend. Bis ich die Geduld verlor, das Gespräch beendete, keinen Sinn darin sah.



7. Akt

Die Stellungnahme der Stellungnahme der Stell...

Aber natürlich kannte ich Herrn Homes nicht. Wer Markus und Alexander als Namenspatrone hat, lässt sich nicht abwimmeln. Der ruft wieder an, verlangt die Stellungnahme der Stellungnahme der Stellungnahme, kritzelt mit eifrig schabendem Bleistift neben dem Telefonhörer, versteht nicht, will nicht verstehen, kann es ja vielleicht auch nicht. Man kann den Hörer getrost für Minuten ablegen. Nimmt man ihn wieder auf, haspelt die Stimme darin immer noch. Verlangt die Stellungnahme der Stellungnahme der Stellungsnah... und droht schließlich mit dem Anwalt, wenn die Stellungnahme nicht zufriedenstellend ausfällt. Er, Homes, habe einen Ruf zu verlieren. Ich solle nicht wagen, meine Meinung darüber zu veröffentlichen, dass ich in seinem Buch Pädophilenfreundliches zu finden glaube. Er wisse sich zu wehren.



8. Akt

Der Freundeskreis des Herrn Homes fährt auf

Bald danach erreichten mich die ersten Wut-Arufe und Protest-eMails aus den Reihen der Väterbewegten. Ob es stimme, dass ich das grandiose Mütter-Buch des Homes schlecht fände? Warum ich es schlecht fände? Ob ich die Seiten wechseln wolle? Dass ich mich schon mehrfach öffentlich positiv über den VAMV (Verband allein Erziehende Mütter und Väter) geäußert habe. Den Erzfeind der Väterbewegten. Verrat an der Sache der Männer sei das. Frauen sei eben doch nicht zu trauen. Man sehe es ja jetzt auch an mir. In den Rücken wolle ich ihnen fallen. Ob ich nicht wissen, wie viele Mütter Väter schon falsch des Kindesmissbrauchs bezichtigt und ins Unglück gerissen haben?

"Doch", sagte ich. "Das weiß ich. Das habe ich selbst schon oft geschrieben. Das kann jedermann in meinen Büchern lesen."
Dann, sagte mir ein Vater, müsse ich mich auch für dieses Buch stark machen. Wer für Mütter sei, sei gegen Väter.



9. Akt

Widerstand

Homes und seine Musketiere hatten mich mit ihrem "Einer für Alle" geärgert. Es reizte mich, sie zurück zu ärgern. Also schrieb ich die Rezension, die sie nicht wollten. Sie war kurz und scharf. Wem sollte ich sie als Testballon schicken, damit Homes sie schnell bekäme? Die geplante Veröffentlichung bei Amazon würde erfahrungsgemäß bis zu 4 Wochen dauern oder länger.



10. Akt

Der Testballon

Monika Fassbender, die Mutter Theresa der Männerrechtsbewegung, fiel mir ein, die mich schon früher öfter gefragt hatte, ob ich nichts in ihre Foren schreiben wolle und mich auch 2001 dringend gebeten hatte, ihr doch die Veröffentlichung meiner offenen Briefe auf ihren Internetseiten zu gestatten.
Diese hatte ich damals im Zusammenhang mit dem Hitler-Gruß eines Vätervereins-Aktiven von "paPPa.com" auf den heute leider still gelegten Seiten des "AEfK, Arbeitskreis Eltern für Kinder" veröffentlicht, um meinen Protest gegen diesen Nazi-Gruß auszudrücken und mitzuteilen, wie traurig und enttäuscht ich über eine solche Darbietung eines der damals wichtigsten Väterrechtlers war.
Auch in dieser Sache hatte mich der Freundeskreis des Hitler-Gruß-Vaters mundtot zu machen versucht. Auch damals hatte man mir mit dem Anwalt gedroht, hatte mir angekündigt, mir bei meinem nächsten Besuch in Berlin "mit 50 Frauenhassern aus dem engsten Freundeskreis die Fresse zu polieren", sollte ich es wagen, weiterhin gegen den Hitler-Gruß des betreffenden Vaters zu protestieren.
Inzwischen waren zwei Jahre vergangen. Zu Monika Fassbenders Freunden gehörten nun Personen, die mir übel gesonnen sind. Unter ihnen auch Freunde des Herrn Homes. "Moni" meine erste Rezension zu schicken, und zwar nur ihr, würde vielleicht den Effekt haben, den fast jedes "Das sag ich dir im Vertrauen" bewirkt, nämlich die Weitergabe. Und zwar an Homes.
Wenn ich sie bitten würde, diese Rezension anonym unter meinem "Nickname Annabelle" zu verbreiten, würde ich mit etwas Glück zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Nämlich erstens eine neue Sichtweise in einem Forum einzubringen, das sich voll Begeisterung auf das Homes-Buch gestürzt hatte. Und zweitens den Beweis dafür, dass und auf welchem Wege immer wieder vertrauliche eMails von Vätern und Mütter der Väterrechtsbewegung aus den geschützten eMaillisten weitergeleitet werden und schon manchem mir bekannten Elternteil im gerichtlichen Umgangsstreit geschadet hatten.
Kurz entschlossen, schrieb ich ihr eine eMail und sie antwortete [fett-kursiv] in meinen Zeilen.



2.Aufzug

Meine private und vertrauliche eMail an " Moni "



3.Aufzug

Meine vertraulich nur an "Moni" versandte 1. Rezension



11. Akt

Das Warten

Nun begann das Warten. Was würde geschehen? Würde sich "Moni", die mir so freundschaftlich geantwortet und mich so hilfsbereit beraten hatte, wie ihr Forum funktioniert, tatsächlich als vertrauenswürdig erweisen?
Würde sie wirklich abwarten, bis ich selbst die Rezension in ihrem Parsimony-Forum gepostet hätte? Oder würde sie die Flüsterpost mit einem "Hey, Väter, ich weiß was!" ankurbeln?



12. Akt

Zeitvertreib

Damit die Wartezeit nicht zu langweilig würde, korrigierte ich die an Monika Fassbender geschickte Version meiner ersten Rezension. Diesen um wichtige Formulierungen veränderten Text postete ich mit nur einem Punkt als schlechtest mögliche Wertung bei Amazon.



4.Aufzug

Die Rezension nur für Amazon



13. Akt

Der Vertrauensbruch

Lange musste ich nicht mehr auf die Beantwortung der Frage warten, wie vertrauenswürdig Monika Fassbender ist. Sie war mir fast postwendend auf den Leim gegangen und hatte das ihr anvertraute Geheimnis um die ihr zur anonymen Veröffentlichung anvertraute Rezension ausposaunt.
Nur "2/3 Freunde" habe sie eingeweiht, schrieb sie später in ihrem Forum.
Interessant, wie schnell sich das Lauffeuer von diesen Freunden aus hinaus auf die Bühne des Internets ausbreitete.



14. Akt

Die Stellungnahme der Stellungnahme der Stellungnahme der Stell...

Und wer war wohl einer der erste Schnüffler in meiner privaten Post an "Moni" gewesen? Richtig: Homes. Und was wollte er von mir? Genau: die Stellungnahme der Stellungsnahme der Stell...



15. Akt

Alex Bark/Joachim Bell und die "Hinterfotzigkeit"

Gleichzeitig mit Homes schaltete Monika Fassbender ihren treu ergebenen Freund Alex Bark ein. Dieser hatte stellvertretend für Joachim Bell, den Mitarbeiter der SPD-Dame Ursula Mogg MdB in Berlin und Herausgeber der "RoteMännerInfo", ein "hinterfotziges" Hühnchen mit Karin Jäckel zu rupfen.

Daher leitete Bark meine nur an Monika Fassbender geschickte private eMail umgehend an seine Väter-Freunde Herrn "Horst Schmeil VAFK" bei pappas.berlin@t-online.de und andere weiter.



5.Aufzug

Alex Bark an seine persönliche Auswahl der Führungsmannschaft der Väterrechtsbewegung



16. Akt

"Horst Schmeil VAFK"

Als nächstes kam der große Auftritt des Herrn "Horst Schmeil VAFK", der nicht nur meine erste Rezension des Homes-Buches sondern meine komplette private eMail an "Moni" aus allen ihm möglichen virtuellen Rohren an die Väterbewegten und Vätervereine der Welt schickte.
Als sei er berechtigt, im Namen des gesamten Vereins "Väteraufbruch für Kinder e.V." zu schreiben, als dessen Bundesvorstandsmitglied er in ganz Deutschland von der Beratung bis zum Gutachten, von der Presse über das Politikergespräch agiert, verschickte er meine Privatpost mit dem "VAFK"-Kürzel und verlangte mit stalinistischem Gepränge, dass jeder Väterverein und jeder Website-Besitzer diese eMail von mir veröffentlichen und weiter verbreiten müsse.



6.Aufzug

Der stalinistische Befehl



17. Akt

Gehorsam und Widerstand der "Vasallen"

Gehorcht haben dem Herrn Bundesvorstandsmitglied "VAFK" nur wenige. Während sich einige Väterbewegte ganz klar gegen den Befehl des "Horst Schmeil VAFK" aussprachen, gaben andere die treuen "Vasallen". Unter ihnen der Betreiber der Webseite "wirbelwind.de".



18. Akt

Der treuen "Moni" bittere Klage

Allen Getreuen des Herrn Homes voran schritt Fassbenders "Moni", die erste Frau an der Spritze, zur Tat, indem sie in ihrem eigenen und anderen Parsimonyforen nun endlich gemeinsam mit Homes bekannte, warum sie meine private eMail weitergeleitet hatte.
Ich habe sie zum Opfer gemacht, schrieb sie. Habe sie missbrauchen wollen. Sei Täterin an ihr geworden. Sei auch Täterin an Homes, dem ich ein Messer in den Rücken rammen wollte. Natürlich habe sie das Opfer Homes vor Karin Jäckel, der Täterin, schützen müssen.
Aber ihr Opferschutz für Homes habe sich gelohnt. Sie habe meinen Verriss bei Amazon zum Absturz gebracht.



19. Akt

Der Homes-Trick mit der Rezensions-Lüge

Dieser Abschuss meiner bei Amazon geposteten Rezension war wichtig, denn nur so glaubte Homes wohl bei den Väterbewegten punkten zu können. Der bei Amazon veröffentlichte Verriss des Homes-Buches bezog ja bewusst die Vätervereine nicht in die Kritik ein; der an Monika Fassbender gesandte erste Verriss hingegen schon.
Logisch, dass Homes sich ausrechnete, der von Fassbender verratene erste Text werde die Mitglieder der Vätervereine heftiger erbosen als der bei Amazon veröffentlichte. Folglich mussten Fassbender-Homes den Amazon-Text verschwinden lassen und so tun, als gäbe es keinen anderen.
Mehr noch, er musste diesen von mir selbst nie veröffentlichten ersten Text, - den ich ganz bewusst nie veröffentlicht habe, weil ich ihn ausschließlich als Testballon allein an "Moni" verschickt hatte, um zu prüfen, wie vertraulich vertrauliche eMails von ihr und ihren Freunden behandelt werden, - diesen ersten Text musste Homes persönlich und zwar in den Kreisen der Väterrechtsbewegung veröffentlichen, wo er mich aus Rache für den Verriss in Verruf zu bringen gedachte.
Vermutlich von der Angst bewegt, jemand könne meine Kritik ernst nehmen, setzte Homes voll auf meine Unglaubwürdigkeit und Abtrünnigkeit von den Väterzielen.
So erfand er meine "Kehrtwende" (siehe auch Bell/Bark) weg von den Väterinteressen, hin zu den Mütterinteressen.
Erfand den Verriss aus "Futterneid" wegen seines grandiosen Buches, auf das ich angeblich so neidisch sei.
Ja, Homes entblödete sich nicht einmal, Lobesworte über sein Buch zu erfinden, die ich ihm angeblich unter zwei Ohren am Telefon gesagt habe.



7.Aufzug

Das Fassbender-Homes-Original zur Autoren-Posse



20. Akt

Die Posse beginnt Spaß zu machen

Allmählich begann mir die Komik der ganzen Posse bewusst zu werden. Welche ungeahnten Binnenstrukturen und Verfilzungen hier auf dem Rücken der Väterbewegung genutzt wurden, um zu verhindern, dass meine schlechte Meinung über das Homes-Buch bei Amazon veröffentlicht, dort einer breiten Käuferschicht zugänglich gemacht und Ernst genommen würde. Sprich, den Umsatz des Herrn Homes senken würde.
WOW, die Bedeutung, die damit meiner Meinung beigemessen wird, kann ich mir ja wirklich als Ehrenkokarde an den Hut stecken.



21. Akt

Der Posse nächster Schritt

Nun galt es zu testen, wie weit der in den diversen Foren immer wieder erhobene Regelsatz von der "Nettikette" tatsächlich gilt. Eines der angeblich ehernen Gesetze betrifft das Veröffentlichen von privaten eMails oder Auszügen aus deren Inhalt. Angeblich werden derartige Verstöße mit Ausschluss aus dem betreffenden Forum oder gar aus dem gesamten Forenangebot sowie durch zwangsweises Löschen der privaten Texte geahndet.
In einem nächsten Test, bemühte ich mich also, die Gemeinschaftsarbeit von Fassbender/Homes in den verschiedenen Väter- und Parsimonyforen zu löschen.

Zu diesem Zweck schrieb ich die einzelnen Forenmaster mit der Bitte an, den Text zu löschen, da darin Teile meiner privaten Korrespondenz veröffentlicht wurden.

Danken möchte ich S. von einem der Elternforen, der den Eintrag sofort entfernte und sich klar von dessen Inhalt nebst Zielsetzung distanzierte.



22. Akt

Parsimony.net und Alex

Im Impressum von Parsimony.net wird Eva Marbach Software als Inhaberin und Alex E. Richter als verantwortlicher Forenmaster aufgeführt. Beide sind als Hilfe-Anlaufstelle per eMail zu erreichen und garantieren durch die Auflistung der Foren-Regeln u.a., dass die Weitergabe privater eMails und Stalking-Inhalte verboten ist. Verstöße führen zu Ausschlüssen.
Als ich Alex erstmals anschrieb und um das Löschen des Fassbender-Homes-Beitrags bat, reagierte er noch freundlich mit der Rückfrage, ob ich das tatsächlich wolle. In seiner Antwort auf meine Bestätigung listete er mir meine rechtlichen Möglichkeiten auf, gegen Fassbender-Homes vorzugehen und führte zugleich aus, dass er nur dann etwas unternehmen könne, wenn ich ihm dazu einen Gerichtsbeschluss vorlege.
Mein erneuter Verweis auf die Parsimony-Regeln, die das Veröffentlichen privater eMails verbieten, versetzten Alex wohl in einen Mix aus Ärger und Neugier.
Jedenfalls wurde er grob und unhöflich zu mir und schrieb in Monika Fassbenders Forum, dass er mehr Information brauche, die ganze Sache aber schon jetzt so spannend finde, dass er sich deren Veröffentlichung auch außerhalb des Forums vorstellen könne.



8.Aufzug

Alex und die Erweiterung der Internet-Bühne zur Aufführung der Autoren-Posse



9.Aufzug

Monika Fassbenders Drohung mit Schnee von gestern



23. Akt

Trick 17 und die Unschuld von Parsimony.net

Kurze Zeit nach dieser kurzen Absprache im Fassbender Parsimonyforum zwischen Alex und "Moni", war die Stellungnahme der Stellungnahme der Stellungnahme des Fassbender-Homes-Originals zur Posse mitsamt dem Einleitungstext der Monika Fassbender scheinbar von der Forenseite verschwunden, tauchte dort aber umgehend unter einem Link mit dem Hinweis auf die ganz bestimmte ganz "vorzügliche Seite" in voller Schönheit wieder auf.
Alex teilte mir mit, dass er die Seite nebst Re:aktionen der User/innen gelöscht habe, Parsimony.net somit erst mal aus dem Schneider sei, da er als Forenmaster nichts dafür könne, wenn die Inhalte anderweitig wieder auftauchten oder verlinkt würden.



24. Akt

Der Eva-Marbach-Software-Support

"Was würde wohl", fragte ich mich, "die mit Alex. E. Richter auf der Impressum-Seite von Parsimony.net als zuständige Ansprechpartnerin ausgewiesene Eva Marbach zu dieser Sache sagen?", und leitete ihr meine Bitte nebst Antwort des Parsimony-Meisters weiter.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Frau Marbach beschimpfte mich im Stile des lieben Alex, was mir einfiele, private eMails weiterzuleiten und dass sie mir den Zugang zu allen Parsimony-Foren sperre. Und ihr freundlicher Helfer Alex schrieb mir Sekunden später:



10.Aufzug

Vertrauliches ist nur gut für die Kloschüssel



25. Akt

Das Weib trage sein Haupt bedeckt, sagt die Bibel

Wie in der ersten Zeile oberhalb der eMail von Alex zu sehen ist, antwortete ich dem liebenswürdigen Parsimony-Helfer aus dem rechtsfreien Ausland, dass natürlich immer nur er am längeren Hebel sitze.



26. Akt

Vom längeren Hebel und anderen Possen

Wo der starke Alex seinen längeren Hebel angesetzt hat? Wer will das schon so genau sagen.
Vielleicht half er "Moni" ja ein bisschen auf die Sprünge, als sie ihr Gemeinschafts-Pamphlet mit Homes auf ihr Forum im maenner.startseite.web postete.
Und vielleicht bringt meine schöne kleine Rezension, die ohne die Flüsterpost der treuen "Moni" und die fleißige Abschreibekunst des Herrn Homes nie veröffentlicht worden wäre, dem Herrn Autor dort ja die wünschenswerte Klientel für sein Buch.



27. Akt

Und die Moral von der Geschicht': Verreiss dem Homes die Bücher nicht

Was uns diese Autoren-Posse lehrt, bringt Alex, der liebenswürdige Geist bei Parsimony.net mit der Kloschüssel, auf den Punkt.
Es ist leider wirklich nur eine Frage der Moral, was der rechtmäßige Empfänger eines Briefes mit ihm macht.
Er kann, siehe die Liebesbriefe der Lady Di an ihren Reitlehrer, die innere Sau raus lassen und die Briefe verkaufen oder veröffentlichen. Ganz nach Größe der Sau und Belieben.