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Vatertagsgeschenke für Papa -
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Die VatertagssockenBei uns daheim war das traditionelle Vatertagsgeschenk ein Paar Socken. Die konnte Papa immer gebrauchen; über die freute er sich deshalb auch. Und sie waren vom knappen Taschengeld erschwinglich. Zur Not ließen sie sich sogar selber stricken. Dann musste Papa sich allerdings meistens etwas gedulden, denn es konnte schon geschehen, dass nur eine Socke rechtzeitig fertig wurde und die zweite entweder zu Weihnachten oder Ostern oder dem nächsten Vatertag dazu kam. Jungs lernten damals in der Schule nämlich noch hämmern und hobeln und Laubsäge arbeiten anfertigen, anstatt Topflappen häkeln und Kuscheltiere stricken. Und ich mochte auch lieber Rollschuh laufen, wenn mein Bruder zum Fußballspielen war, als dem alten Oma-Spruch aus meinem Poesiealbum zu folgen: "Wenn dich die bösen Buben locken, dann bleib zu haus und stricke Socken." *Die VatertagspralinenEine zweite Idee war ziemlich gefährlich, weil bis zuletzt fraglich blieb, ob sie zu verwirklichen wäre. Dabei handelte es sich nämlich um Pralinen zum Vatertag. *Das lebendigste VatertagsgeschenkDas schönste Vatertagsgeschenk aber war eigentlich meines. Es war nämlich ein braun-schwarzer Langhaardackel-Welpe. Und den hatte ich mir selbst einen Tag zuvor geschenkt, weil ich ihn im Schaufenster einer Kleintierzoohandlung gesehen hatte und den großen Kulleraugen nicht hatte widerstehen können. Für Papa hatte ich eine Flasche Wein gekauft. Vom Besten, den ich mir leisten konnte. Aber wie ich mit dem Dackelbaby zur Haustür herein kam, leuchteten Papas Augen noch unwiderstehlicher als die Dackelaugen. Karin 19. Mai 2004 |
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