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ElternkummerSefeM - Selbsthilfegruppe für ihren Kindern entfremdete Mütter |
SefeM |
14. August 2006 |
Rundschreiben: SefeMDie Selbsthilfegruppe entfremdeter MütterSehr geehrte Damen und Herren, unsere Gesellschaft emanzipiert sich - auch im Bereich der Kindesentfremdung: Es gibt in Deutschland immer mehr Mütter, die aufgrund von Trennung und Scheidung den Kontakt zu ihren Kindern verlieren. Wir sind mehrere gegenwärtig oder in der Vergangenheit betroffene Mütter, die im Mai 2006 in Würzburg eine Selbsthilfegruppe gegründet haben. Wir arbeiten mit betroffenen Vätern und Großeltern zusammen, weil sich unsere Ziele und Interessen größtenteils decken. Da zwischen betroffenen Müttern und Vätern jedoch trotzdem Unterschiede bestehen, bauen wir nunmehr ein bundesweites Netzwerk betroffener Mütter auf. Unsere Selbsthilfegruppe soll den ausgegrenzten Müttern das Gefühl geben, dass sie keine Ausnahme sind, wenn sie einem (plötzlichen) Beziehungsabbruch zu ihrem Kind ohnmächtig gegenüberstehen. Wir wissen um die Ängste, dass man ihnen nicht glauben könnte, was da vor sich geht. In der Gesellschaft gelten Mütter dann schnell als Rabenmutter, man glaubt ihnen nicht. „Da muss doch was gewesen sein, wenn ein Kind seine Mutter nicht mehr sehen will“ ist das gängige Vorurteil, das Mütter in tiefste seelische Verzweiflung und ins gesellschaftliche Abseits führt. In eine Sackgasse, aus der sie ohne Hilfe von außen kaum mehr herauskommen. Wenn ein Kind einen geliebten Elternteil ohne nachvollziehbaren Grund plötzlich ablehnt, verschlägt es selbst den Professionellen die Sprache. Dann ist die Gefahr groß, die wahren psychischen Folgen zu unterschätzen. Es handelt sich um die schwerste seelische Schädigung von Kindern wie Erwachsenen, die Trennung hervorrufen kann. Spätfolgen für die entfremdeten Kinder sind Beeinträchtigungen in Bezug auf Identität, Vertrauen, Liebes- und Beziehungsfähigkeit. Deshalb muss alles getan werden, um Kontakt schnellstmöglich wieder herzustellen. Beteiligten Professionen, die eskalierend arbeiten, müssen die verheerenden (irreversiblen) Folgen bewusst gemacht werden, die ihr Handeln bzw. Nicht-Eingreifen für die Kinder und entfremdeten Elternteile zur Folge haben. Bei weiteren Fragen schreiben Sei uns unter verlasssenemama@web.de Mit freundlichen Grüßen SefeM Allen Kindern beide Eltern! |
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Möchten Sie den Begründerinnen der SefeM persönliche Fragen stellen, sind Sie hier an der richtigen Adresse: |
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Auch die Bundesregierung scheint endlich erkannt zu haben, dass die bisherige Arbeit in den Jugendämtern und Familiengerichten nicht immer dem Wohl des Kindes entspricht. Einschneidene Änderungen sind geplant, die wirksam sein könnten. Möchten Sie mehr über diese Planung erfahren, lesen Sie ein Schreiben von Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB |