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ElternkummerScheidungskind: "Jetzt rede ich." |
K. L. |
29. August 2003 |
"Jetzt rede ich":Hallo, um meinen Vater ein wenig zu entlasten, möchte ich zu der von meiner Mutter geschilderten Situation Stellung nehmen. Ich bin das "Kind aus dem Krankenhaus". Wie immer entsprechen die lächerlichen, hassduchdrungenen "Botschaften" meiner Mutter nicht der Wahrheit. Zur Sache: Es ist korrekt, dass ich sagte, dass ich meine Mutter nicht
beunruhigen wollte. Ich verstehe, dass meine Mutter sauer über MEINE Aussage ist. Verständlicherweise will sie lieber beunruhigt werden, als unwissend zu Hause zu sitzen. Meine Intention hinter dieser Aussage war jedoch, mir den Stress zu ersparen, den ich wohl gehabt hätte, wenn sowohl mein Vater, als auch meine Mutter vor meinem Bett gestanden wären. Selbstverständlich interessierte sich meine Mutter (wie auch jetzt die Mail wieder zeigt) keine Sekunde für meine Situation. Ich konnte damals bei einem wichtigen Konzert meiner Band nicht als Sänger antreten. Ich verpasste die erste Schulwoche nach den großen Ferien. Auf Grund des Krankenhausaufenthalts wurde mir bei meinem Job neben der Schule gekündigt........... Der Grund, warum ich mich selbst bei Ihnen zu Worte melde, ist folgender: Die Mail ist ein Musterbeispiel dafür, wie es meine Mutter immer wieder schafft, die Wahrheit zu verdrehen, um meinem Vater zu schaden. Da platzt mir wirklich jedesmal der Kragen!!!!!!!!! Ich bin 17 Jahre alt, mache in weniger als zwei Jahren mein Abitur und halte mich wirklich nicht für einen der Dümmsten. Und ich soll so wenig Charakter und keine eigene Meinung haben, dass ich vorgefertigte Sätze und die Meinungen von meinem Vater übernehmen muss? MEINER Meinung nach, hat meine Mutter ihren Sinn für die Realität bzw. Wahrheit verloren. Ich bitte Sie, dieses Schreiben in der Organisation meiner Mutter zu verbreiten, da es immer einfacher ist, über jemanden herzuziehen, wenn dieser sich nicht wehren kann. Wenn mein Vater keine Lust mehr hat, sich über den ganzen Scheiß (Pardon) zu streiten, dann mach ich es jetzt. Mir stinkt dieser ganze Kleinkrieg nämlich so sehr, dass ich gar nicht aufhören kann zu schreiben( auch wenn ich jetzt am Ende meines Schreibens angelangt bin). Mit freundlichen Grüßen |
Zur Sache:Es geht um eine Mutter, welche von dem Vater ihrer gemeinsamen Kinder geschieden ist. Die Kinder sind im jugendlichen Alter und leben bei ihrem Vater. Die Mutter übt das gemeinsame Sorgerecht mit dem Vater aus. In einer E-Mail vom 29. August 2003 nahm das Kind zu diesen Vorwürfen der Mutter in der folgenden offenen Nachricht Stellung und bat um deren Verbreitung. Diese E-Mail wurde mit voller Namensnennung des Kindes geschrieben und verbreitet. Wenig später wurde die zusätzliche, jedoch anonymisierte Veröffentlichung auf meiner Webseite beschlossen. Karin |