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Mutterprimat und Vätergleichstellung und das Recht aller Kinder auf beide Eltern


Das Thema ist auch hier im Forum zu verfolgen.

 
1. Ines Fritz:
Beschwerde über Fehler im Text
2. Karin Jäckel, Frage:
Warum soll Monika Ebeling abgesetzt werden?
3. Ines Fritz:
Frau Ebelings Denken verfängt leider darin, sich im Namen der Männer und benachteiligten ledigen und "entsorgten" Väter gegen den Feminismus zu stellen.
4. Karin Jäckel, Antwort:
Es sollte die edelste und oberste Aufgabe auch aller Feministinnen sein, Kindern zu ihrem Recht auf beide Eltern zu verhelfen und nicht das „Mutterprimat“ und Alleinerziehendsein der Mutter zu fördern, sondern die gelebte, garantierte Gemeinsamkeit von Kindern mit Mutter UND Vater.
5. Ines Fritz:
Das Recht der Mutter auf Anonymität ist Ausdruck der Rechts auf Selbstbestimmung der Frauen.
6. Karin Jäckel, Antwort:
Sie setzen in diesem Punkt das Recht der Eltern auf Anonymität über das Recht des Kindes auf Wissen.
Dem folge ich nicht.
Kinder müssen, wie ich meine, ihre Abstammung kennen.
7. Ines Fritz:
Eine bestehende Schwangerschaft bedeutet nämlich nicht, dass eine Schwangere auch Mutter werden will. Genauso wenig wie eine gezeugte Schwangerschaft bedeutet, dass ein Mann auch der Vater eines Kindes werden will. Hier kann Gleichstellung, ohne dass es automatische Vaterschaftstest gibt, nur erreicht werden, wenn auch die Mütter der Registrierpflicht freigestellt werden, also mit einem Recht auf Anonymität und einem Recht auf anonyme Geburten.
8. Karin Jäckel, Antwort:
Es kann nicht das Menschenrecht des Erwachsenen auf Selbstbestimmung das Menschenrecht des nicht zur Selbstbestimmung fähigen Kindes dominieren.
9. Ines Fritz:
Ich bin sehr dafür, ein Recht des Kindes auf Mutter UND Vater auch auf dem Rechtsweg durchsetzen zu können, allerdings dann bitte nicht gegen den Willen des unwilligen Vaters oder der unwilligen Mutter. Sich weigern zu können, die Eltern eines geborenen Kindes zu werden, gehört für mich zur Selbstbestimmung.
10. Karin Jäckel, Antwort:
Männer müssen ebenso verpflichtet werden, sich als Vater zur eigenen Vaterschaft zu bekennen, wie Frauen der Mutterschaft bzw. dem Bekenntnis zu dem von ihnen geborenen Kind verpflichtet sind.
Zu diesem Zweck muss das natürliche, unantastbare Geburtsrecht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung und auf beide Eltern dem Recht von Frau und Mann auf sexuelle Selbstbestimmung und Unwilligkeit zur Elternschaft untergeordnet werden.



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