Schweiz: „Mutter“ und „Vater“ werden abgeschafft und die Anleitung zum richtigen Sex zur Kindergartenpflicht


 
Die Schweiz macht Ernst mit der Gleichstellung:

"Mutter" und "Vater" werden abgeschafft und die Anleitung zum richtigen Sex zur Kindergartenpflicht

© von Dr. Karin Jäckel

Im Juni 2010 meldete "Medrum", das "Christliche Informationsforum", in der Schweiz werde Mutter und Vater abgeschafft. Kinder hätten fortan in der offiziellen Amtssprache der Schweiz weder Mutter noch Vater, sondern lediglich als Neutrum ein "Elter" und ein "Elter" oder nur ein "Elter".

Mit Bern als Vorreiter setze die Schweizer Bundeskanzlei so die Einführung der "geschlechtergerechten Sprache" in die Tat um, die im Mai 2010 vom "Komitees zur Gleichstellung von Frauen und Männern" im Europarat zur Umsetzung der Gender-Ideologie gefordert wurde. Entsprechende Schulungen der Mitarbeiter in den Ämtern würden vorgenommen.

Wie das Komitee im Europarat verkündet hatte, sei es speziell in den Medien gang und gäbe, Frauen entweder gar nicht oder als minderwertig, unwichtig oder sexistisch darzustellen, etwa als Mutter oder Hausfrau am Herd.

Dies präge das Frauenbild in der Gesellschaft und stelle eine massive Diskriminierung der Frau dar. Es müsse daher ein Umlernprozess vorangetrieben und jede Frauen diskriminierende Stereotype bereits im Kindergarten und Schulunterricht ausgemerzt werden. Zudem solle ein 2009 von der UNESCO herausgegebenes Medien-Handbuch wie ein Diktionär zur richtigen Bekämpfung von Frauendiskriminierung zu Rate gezogen werden. Offizielle Dienststellen müssten mit leuchtendem Beispiel vorangehen. Nur so könne die Würde der Frau wirksamer geschützt und die Gleichstellung der Geschlechter nachhaltig vorangetrieben werden.

In der Schweiz begann der Frauenschutz sofort. Mit einem für alle amtlichen Publikationen vorgeschriebenen "Leitfaden für die amtlich verbindliche Sprache" sollen Frauen aus der überlieferten Mutterrolle befreit, das sexistische Stereotyp "Mutter" neutralisiert und gleichgeschlechtlich zum "Elter" werden.

Diese Idee ist im grassierenden Gender-Wahn der politisch Losgelassenen ja nichts Neues.

Schon 1995 wurde auf der als Meilenstein für die internationale Verankerung von Frauenrechten geltenden 4. Weltfrauenkonferenz in Peking erkannt, dass das Wort "Mutter" eine Diskriminierung der Frau darstelle und durch den Begriff "Frauen in der Zeit der Kinderbetreuung" ersetzt werden müsse.

Linksradikale Feministinnen fordern das Recht auf anonyme Elternschaft, um die Selbstbestimmung der Frau der des Mannes anzugleichen, dem ja schließlich auch keiner ansehe, dass er ein Kind in die Welt gesetzt habe, obwohl er kein Vater sein wolle.

Selbst die Erzkommunistin Simone de Beauvoir demonstrierte schon für die Befreiung der Frau vom "Familienjoch" und für Abtreibungsrechte. Der Radikalkommunist Friedrich Engels beschwor die "industrielle Familie" als Befreiung von Elternverantwortung. Und noch gar nicht so lange her ist es, da galt es als chic und emanzipiert, in großen Zeitungen zu bekennen "Mein Bauch gehört mir" und sich als Abtreibende zu outen.

Gegenwärtig ist es eher en vogue, Mütterschutz durch amtliche Kindesentziehung und Entelterung von Vätern zu forcieren sowie Männer als Volltrottel und Frauen als "taffe" Ladies zu zeigen. Die Medien haben den Rüffel des Europarts bezüglich sexistischer Stereotype ganz klar verstanden: Sie rüsten einfach auf den Mann um. Nicht nur in der Schweiz.

Damit nicht genug, dass Schweizer Kinder homosexueller und lesbischer Paare jetzt endlich kein Problem mehr damit haben, dass sie zwei Väter oder zwei Mütter haben, weil nun alle nur noch ein, zwei "Elter" haben. Nein, die Schweizer Obrigkeiten haben sich auch der sexuellen Befreiung der Kleinen selbst verschrieben, indem sie aus Kleinkindern kundige Lust-Genießer machen und der Schweiz dann hoffentlich alsbald auch reichen Kindersegen bescheren wird.

Gemäß offiziellem "Leitfaden Lernziel sexuelle Gesundheit" des Kantons Basel-Stadt sollen Kinder künftig nämlich unter pädagogischer Anleitung in Wort, Bild und Tat die "Möglichkeit zu lustvollen und sicheren sexuellen Erfahrungen, frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt" erhalten.

Daniel Cohn-Bendit, den "roten Dany" der GRÜNEN im Europaparlament, wird's freuen. Er hat ja schon vor Jahren entdeckt und genossen, wie erotisch er es fand, von einem kleinen fünfjährigen Mädchen ausgezogen und gestreichelt zu werden. Man muss nur seine Interviews in den Medien sehen und hören oder seine Memoiren lesen. Das steht alles drin, wie's damals war im alternativen Kindergarten, als er noch wild gelockt den Revoluzzer spielte und von kleinen Kindern zu Sexspielchen auserwählt wurde.

Im Kanton Basel und dem ihm angeschlossenen Landesteilen der Schweiz stehen fortan den Primarschulen mit angegliedertem Kindergarten u.a. zwei Geschlechterpuppen, sieben Penismodelle aus Holz in allen erdenklichen Längen und Dicken, eine Gebärmutter, eine Vagina, Filme, Bücher und Poster über das erste Mal Sex und ein sogenanntes PAOMI-Aufklärungskissen aus Stoff zur Verfügung. Zudem sollen Kinder warme Sandsäckchen dazu benutzen, einander bei leiser Musik beim "Dökterle-Spielen" schöne Gefühle durch gegenseitiges Massieren zu schenken.

Schweizer Eltern, Pädagogen und Mediziner finden diesen amtlich verordneten Aufklärungsunterricht zwar nicht so genial. Der Bündner Sexualtherapeut Daniel Trappitsch wird zum Beispiel im "Sonntags-Blick" zitiert, ein solcher Unterricht sei "skandalös. Aufklärung ist Sache der Eltern." Im gleichen Blatt empören sich auch CVP-Nationalrat Pius Segmüller und FPD-Fraktionschefin Gabi Huber über diese "Abartigkeit, die nahe an die Perversität kommt" und Kindern "Sex-Lektionen" erteilt. Am gleichen Strang ziehen mit ihnen u. a. eine überparteiliche "Interessengemeinschaft Sexualerziehung" aus Eltern, Familienorganisationen und Parteien sowie SVP-Nationalrat Ulrich Schüler, für den der neue "Lust"-Unterricht "an Pornografie grenzt."

Ob der massive Widerstand gegen das Diktat von oben Früchte tragen wird, oder ob in der Schweiz künftig wie in Deutschland Eltern inhaftiert werden, die ihre Kinder nicht der außerfamiliären Sexualaufklärung anheimgeben wollen, ist allerdings fraglich. Für diejenigen, die den Kleinen "helfen" zu müssen meinen, "ihre Sexualität lustvoll zu entwickeln", wie dies Daniel Schneider als einer der Erfinder des amtlichen Leitfadens im "Sonntags-Blick" nannte, gibt es wohl keinen Zweifel. Sie scheinen überzeugt, dass sie mit der professionellen Anleitung zum lustvollen Sex genau den richtigen Weg für kleine Mädchen und Buben zur sexuellen Gleichstellung der Geschlechter eingeschlagen und mit Weitblick in die Zukunft zum besten Kindeswohl gehandelt haben.

Für manchen Weltbürger, der in der Schweiz für sich und seine Kinder oder Enkelkinder ein Stückchen heile Welt erträumt haben mag, ist der Traum von der Freiheit im neutralen Wohlstandsparadies aber wohl ausgeträumt.

Report des Komitees zur Gleichstellung von Frauen und Männern
im Europarat: „Combating sexist stereotypes in the media“,
Doc. 12267, 26. 3. 2010



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