Aktionen Eltern für Kinder

"Invasion D-Day" 2004 in der Normandie ist "Invasion Dad's-and-Mam's- Day" gegen den Kindesraub im Gerhard-Schröder-Deutschland

Im Morgengrauen des 6. Juni 1944 stürmten unter dem Feuerschutz von rund 1200 Kriegsschiffen und 7500 Flugzeugen eine erste Welle der aus gut 150 000 Amerikanern, Briten, Franzosen, Polen, Canadier und weiteren Commenwealth-Angehörigen bestehenden Truppen der Alliierten erfolgreich die Strände der Normandie, um die von Hitler zur "Festung Europa" deklarierte Westfront zu durchbrechen. Die ahnungslos zum Amüsement nach Paris gereisten Nazi-Führungskräfte und ihre Truppen wurden vernichtend geschlagen.

Am 6. Juni 2004 wollen Väter und Mütter aus Amerika, England, Frankreich, Polen, Südafrika und anderen Ländern die "Familienrecht-Festung Deutschland" stürmen und dem an diesem Gedenktag in die Normandie angereisten Bundeskanzler Gerhardt Schröder einen ganz speziellen "D-Day" als "Dad's-and-Mam's-Day" bereiten.

Mit diesem "Dad's-and-Mam's-Day" wollen sie gegen das deutsche Familienrecht und die Methoden des deutschen Jugendamtes protestieren, welches ihnen als ausländischen Elternteilen mit erschreckender Regelmäßigkeit ihre bi-nationalen Kinder raubt, sobald diese ohne Wissen und Einverständnis des ausländischen Elternteils von dem deutschen Elternteil aus dem Wohnort des Kindes weg und nach Deutschland entführt und quasi "germanisiert" wurden.

Organisiert wird dieser "D-Day" als "Dad's-and-Mam's-Day" unter anderem von Olivier Karrer, dessen einziges Kind von der Mutter aus Frankreich nach Deutschland gebracht wurde und seither den Vater nicht mehr sehen und sprechen darf. Jeder Kontaktversuch des seit Jahren vergeblich um ein Wiedersehen mit seinem Sohn kämpfenden Vaters wurde von dem zuständigen deutschen Familiengericht in Hamburg mit einer Strafe von 250 000 Euro oder 6 Monate Haft bewehrt. Der Vater wurde weder geladen, noch angehört. Der äußere Anlass dazu war der Versuch, seinen im Oktober 2002 durch einen glücklichen Zufall auf offener Straße angetroffenen Sohn umarmen und mit den in Frankreich üblichen Küsschen auf die Wangen begrüßen zu wollen. Die Mutter, welche Zeugin dieses unverhofften Wiedersehens wurde, wollte darin den Versuch eines Kidnappings erkennen und erstattete Anzeige. Zu diesem Zeitpunkt war der Vater Olivier Karrer noch mit der Mutter verheiratet und nach französischem Recht auch voll sorgerechtigt für den gemeinsamen Sohn.

Nach Monaten tiefster Depression und Hoffnungslosigkeit ist die "Invasion Dad's-Day" Olivier Karrers Rückkehr an die "Elternfront."

"Wir wollen Bundeskanzler Schröder daran erinnern, dass wir Alliierten es schon einmal geschafft haben, ein deutsches Unrechtssystem zu besiegen", sagte er mir in einem unserer vielen Gespräche. "Wir werden es wieder schaffen."

"Deutschlands Familienrichter und das deutsche Jugendamt haben kein Recht, uns unsere Kinder zu rauben", so Olivier Karrer. "Wir sind ehrenhafte Eltern. Wir haben uns als Eltern nichts vorzuwerfen. Wir lieben unsere Kinder und wollen, dass sie nicht "germanisiert" werden, sondern weltoffen in ihren beiden Ländern und bei ihren beiden Familienteilen aufwachsen. Sie haben Großeltern in zwei Ländern, sie haben Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins. Sie sind auch bei uns zu Hause. Unsere Kinder sind ein Teil von uns. Sie haben zwei Nationalitäten und zwei Sprachen und zwei Elternteile. Dieses Recht steht ihnen zu. Und für dieses Recht kämpfen wir."

Aufgerufen zur Teilnahme an diesem "D-Day" der besonderen Art sind Mütter und Väter, Großeltern und Verwandte aus aller Welt, deren Kinder in Deutschland leben und ihren ausländischen Elternteil und ihre ausländischen Familienangehörigen nicht mehr sehen dürfen. Ebenso willkommen sind Freunde und Sympathisanten.

Karin
am 3. März 2004

 
deutsch

Olivier Karrer: Der deutsche Aufruf
zur Teilnahme an der D-Day-Demonstration

Französisch

Olivier Karrer: Der französische Aufruf
zur Teilnahme an der D-Day-Demonstration

englisch

Olivier Karrer: Der englische Aufruf
zur Teilnahme an der D-Day-Demonstration